Endlich OpenBSD auf meiner APU

Oder muss es heissen meinem APU? Trotz immerhin doch 3 – 5 minütigen Recherchen konnte leider nicht herausfinden wofür das Acronym APU steht… sofern es überhaupt eines ist

Also egal. Es war auf alle Fälle eine Kugelfuhr bis ich das schöne neue und glänzende Teil endlich so weit hatte, wie ich es eigentlich innerhalb einer Stunde haben wollte…
Auspacken, Nacktbilder in verführerischen Posen machen, um es dann langsam darauf vor zu bereiten das sie mit meinem LapTop intim wird… alles kein Problem.
Das kam erst ein wenig später… Das snapshot hatte schon ein Weilchen zum runterladen gebraucht… nuja nur das beste für die Neue, und aus Kanada dauerts halt ein bisschen. Drauf auf den USB Stick und versucht es zu installieren…
sie bootet…
sagt mir sie könne das /etc/random.seed nicht finden
und rebootet wieder…
Das Spielchen hab sie dann mit anderen Images, USB-Sticks, BIOS Einstellungen immer wiederholt.
Bis ich dann kein Bock mehr hatte. Tags drauf dann keine Zeit und heute früh morgens dann nochmal was anderes probiert.
Also aktuelles BIOS aufgespielt, was man auch auf youtube bewundern kann:

USB Stick wieder versucht…
und…
es…
geht…
wieder nicht. Wilde Flüche und einen erfolglosen SD-Karten Versuch später, nochmal das Internet zu rate gezogen…
In einem Artikel dann fündig geworden, den ich eigentlich dachte schon gelesen und verstanden zu haben… Hier mal die flappsig übersetzte Kernaussage des Fundstückes:

„Achja … da die install60.fs eigentlich für eine Desk-/LapTop Installation ausgelegt ist, also Monitor und Tastatur erwartet, müsst ihr für eine installation über serielle Schnittstelle noch die Zeilen:

stty com0 115200
set tty com0

in die /etc/boot.conf reinbringen…“

Wie genau blieb aber leider offen… das was ich über das boot prompt probiert hatte war leider erfolglos… ein genauer Befehl dafür wäre echt nett gewesen…
Also muss was anderes her…
Jetzt können nicht so wirklich viele Betriebssystem das von OpenBSD verwendete Filesystem lesen… ganz zu schweigen von schreiben.
Mac gibt einem z.B. die schöne 3er Wahl … Weg damit (Auswerfen), Pfffff (ignorieren) und Töten (initialisieren) wenn man mit nem Unix Filesystem daher kommt.
ok Virtuelle Maschine mit USB Unterstützung und OpenBSD wäre wahrscheinlich gegangen hätte mir aber zu lange gedauert (die Vagrant Sachen mit denen ich arbeite haben kein USB)…
Also da ich keine Ahnung mehr was denn da jetzt für ein Image, wie verhunzt auf dem USB Stick war, das OpenBSD nächste gesucht das ich habe, eine pfSense, ein neues Image runtergezogen, auf den USB Stick gespielt und versucht diesen zu mounten.
Was soll ich sagen… hat sogar geklappt… war mir da nicht sicher.
Also vorhin beschriebene Änderungen rein geschrieben…
Rein in die APU … denke mir U steht für Unit deshalb ‚die’… und neuer Versuch!
Und…

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3 Antworten zu Endlich OpenBSD auf meiner APU

    • SierraX sagt:

      🙂 Danke… Dass die Schweizer das Produkt einfach nach dem Prozessor genannt haben könnten… hab ich nicht dran gedacht.

  1. Pingback: Das erste Upgrade der OpenBSD APU – www.sx-lab2.net

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